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Erich Mager arbeitet bei uns schon viele Jahre im Flachdachbereich. Er kennt sich in den sich ständig weiterentwickelnden Materialien ebenso aus wie in häufigen und selten vorkommenden Problemfällen. So gibt er auch hier zu Fragen im Zusammenhang mit Flachdächern gerne und kompetent Auskunft:

 

Wie kommt die Flachdachhülle mit starken Temperaturschwankungen, großer Hitze, eisigem Frost oder auch mit Starkregen klar?

 

Manche Materialien können die Schwankungen besser vertragen, manche schlechter. Es kommt auch auf Untergrund an, Details usw.

 

Wie erkenne ich, ob etwas mit der Entwässerung nicht mehr stimmt? Und wie wirkt sich das aufs Dach aus?

 

Stehendes Wasser auf dem Dach, sind Anzeichen dafür, dass etwas nicht richtig abläuft. Dadurch können Gefahren von Rückstaus und Probleme in der Statik entstehen

 

Können Vermoosungen zu Schäden führen?

 

Bei Bitumen ja. Es kann durch die Verschmutzungen und Verunreinigungen zu einem geringeren Wasserablauf kommen. Es können sich leichter Wurzeln sowie Fremdbewuchs auf dem Dach festsetzen /(Zerstörung der Bitumenabdichtung durch Rotalgen

 

Wie ist Ihre Erfahrung mit Schäden an Lichtkuppeln, Lüftungsrohren oder Solarmodulen?

 

Falsche oder nicht richtig gefertigte Anschlüsse können an Lichtkuppeln und anderen Durchdringungen zu größeren Schäden führen. Bei Solaranlagen kann es sogar bis zum Ausfall der Anlage kommen.

 

Gibt es eine Materialermüdung? Wie lange hält eine Flachdachabdeckung in der Regel?

 

Ja. Hierbei kommt es nicht nur auf das Material an, sondern auch auf den Standort, der Sonneneinstrahlung, der Nutzung, usw. Dies kann das Flachdach früher altern lassen, somit kann man sagen, dass eine Flachdachabdichtung zwischen 20 und 60 Jahre halten kann.
Wie unterscheiden sich heute eingesetzte Abdicht-Materialien von früheren – auch hinsichtlich der Lebensdauer?
Gerade bei den Kunststoff- aber auch bei den Bitumenabdichtungsbahnen hat sich die Qualität erheblich verbessert. Trotzdem kommt es immer auch sehr stark auf die Verarbeitung an und auch die Einhaltung der Flachdachrichtlinien.

 

Wie gehen Sie vor – in der Vorort-Prüfung, den Infos an mich als Kunde, Ihrem Angebot und der Durchführung inklusive Termin?

  • Zuerst wird der Schaden von innen von mir begutachtet.
  • Ich frage, wie lange das Schadensbild bereits auftritt.
  • Der Bereich wird frei gemacht und augenscheinlich kontrolliert.
  • Bei Bedarf führe ich eine Probeöffnung aus.
  • Alles wird dokumentiert und dem Kunden das Ergebnis mitgeteilt.
  • Dann besprechen wir die weiteren Schritte: sofortige oder kurzfristige Maßnahmen. Bei größeren Schäden erhält der Kunde ein Angebot.

Es sind oft die kleinen, nicht entdeckten Mängel, die bei Starkregen oder Sturm eine Kettenreaktion bis hin zu schwerwiegenden und teuren Schäden in Gang setzen. So sind häufig Durchdringungen für Lüfterrohre, Blitzschutz und Kamineinfassungen nicht mehr ganz intakt. Eventuell haben sich auch Befestigungen der Solarmodule gelockert oder der Wasserablauf funktioniert nicht mehr richtig.

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